Tagebaugeräte
Rohstoffe können im Tagebau, je nachdem um welches Material es sich handelt, mit verschiedenen Tagebautechniken und Gerätschaften abgebaut werden. Soll Lockergestein kontinuierlich abgebaut werden, werden meist so genannte Mehrgefäßbagger eingesetzt, die für eine Gruppe verschiedener Baggerarten stehen. Dazu zählen des Weiteren auch beispielsweise die Eimerkettenbagger oder auch die Schaufelradbagger.
Im Bergbau wird weltweit auch gern die Technik des Fräsens oder das Großbohrloch angewandt, wodurch idealerweise Wertmaterial gewonnen wird. Rohstoffe, die in kontinuierlichen Abläufen geborgen werden, werden ebenso kontinuierlich abtransportiert. Dieser Transport ist heute meist über Bandlagen üblich. Diese sind an die Geräte angepasst und genau auf die Förderkapazität abgestimmt, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Bis etwa ins 20. Jahrhundert hinein war es auch noch weit verbreitet, die Materialien per Gleis abzutransportieren.
Handelt es sich um diskontinuierliche Gewinnungsprozesse, muss mit anderen Gerätschaften vorgegangen werden. Auch hier wird meist lockeres Gestein abgebaut, das im Gegensatz zu kontinuierlichen Abläufen mit Eingefäßbaggern oder auch Flachbaggern bearbeitet wird. Zu ersten zählen in aller Regel und meistgenannt Hydraulikbagger, Seilbagger und Schürfkübbelbagger, zu letzteren dagegen lässt sich als bekanntester Vertreter am ehesten wohl der Dozer, also die Planierraupe, nennen.
Die Geräte hier weisen allesamt eine immense Förderleistung auf, wobei das gewonnen Material wiederum abtransportiert werden muss. Am besten eignen sich für die großen Mengen hierfür Schwerlastkraftwagen und Dumper, wobei diese beiden Geräte sich nur im Gewicht unterscheiden, das sie befördern können. In diesen riesigen Dimensionen von gewonnenen Rohstoffen ist der Transportweg nur kurz. Meist wird das Material bis zu einem internen Vorbrecher befördert, der die Ware letztlich transportfertig macht.

