Ende des Tagebau
Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurden erhebliche Mittel dafür aufgebracht, ehemalige Tagebaue wieder zu rekultivieren. Die zahlreichen Zerstörungen, die der Tagebau vor allem im Rahmen des Abbaus von Braunkohle in deutschen Landschaften in den letzten Jahren verursacht hat, versucht man heute durch diverse Maßnahmen der Wiederherstellung der natürlichen Gegebenheiten wieder wett zu machen.
Löcher und Gräben, die durch langwierige Tagebaue verursacht wurden, werden dazu wieder aufgefüllt. Die entstandenen, neuen Flächen werden in den meisten Fällen zu Agrarland, forstwirtschaftlichen Flächen oder auch zu Naherholungsgebieten für die ansässige Bevölkerung und damit wieder in die Landschaft eingegliedert.
Obwohl Tagebaue massive Flächen in Anspruch nehmen und einen erheblichen, oft nicht ganz positiven Einfluss auf ihre Umgebung haben, ist es so möglich, letztendlich wieder Normalität und Natürlichkeit in die Landschaft zu bringen.
Des Weiteren wurde in den letzten Jahrzehnten auch viel Kraft, Aufwand und vor allen Dingen immense Mittel in die Renaturierung der betroffenen Landschaften gesteckt. Hier steht die Begrünung und das wieder Eingliedern in die Umgebung im Vordergrund, um jede Erinnerung an einen Tagebau zu erlöschen.
Meist geschieht dies, indem man das Gebiet in eine Seenlandschaft oder ein Erholungsgebiet verwandelt, um zu bewirken, dass sich die Natur wieder ohne jeglichen menschlichen Einfluss von den vorherigen Strapazen regenerieren kann. Berühmte Beispiele für Seen gibt es zahlreiche in ganz Deutschland. Es zählen beispielsweise der Blausteinsee bei Eschweiler, das Oberpfälzer Seenland, der Geiseltalsee bei Merseburg oder auch das Leipziger Neuseenland zu diesen Landschaften, die vormals Tagebaue waren.

