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Tagebau Heute

In Deutschland sind heute noch viele Tagebaureviere vertreten wie auch in den verschiedensten Ländern der Welt. National finden sich die meisten Reviere in der Kölner Bucht, der gesamten Gegend rund um Leipzig im Osten oder auch in der Lausitz. Absetzer im Tagebau Hambach Besonders viel wird von der Braunkohle abgebaut, die zu einem der wichtigsten deutschen Rohstoffe gehört.
Dieses Wertmaterial wird insbesondere von den vier großen Braunkohleschollen der Niederrheinischen Bucht abgebaut. Sie bilden zusammen das Rheinisches Braunkohlerevier, derzeit das größte Revier in ganz Europa, welches Braunkohle abbaut und beherbergt auch den größten aktiven Schaufelradbagger, der die Arbeit mit immensen Mengen an Rohstoffen tatkräftig unterstützt. Die deutschen Reviere haben Förderbrücke F60 im Tagebau JänschwaldeAusmaße von etwa 100 km² und reichen bis etwa 300 Meter in die Tiefe.

Der größte Tagebau dieser Erde jedoch liegt in Chuquicamata im Norden von Chile. Besonders Kupfer wird hier in unvorstellbaren Mengen gewonnen, mittlerweile gilt der Ort jedoch als wahre Geisterstadt, da die gesamte Bevölkerung durch die großen Belastungen und Auswirkungen auf die Umwelt in das nahe gelegene Calama umgesiedelt werden musste. Die größte Kupfermine der Welt in Chuquicamata (Chile) Das Gebiet hat massive Ausmaße von etwa 4300 Metern Breite, 3000 Metern Länge und eine Tiefe von 850 Metern, welche die des größten amerikanischen Sees noch übertrifft. Insgesamt beschäftigt der Tagebau in Chile über 2000 Arbeiter, jedoch gerät das Bergbaugebiet zunehmend wegen Krankheiten in Verruf, an denen die Beschäftigten leiden. So löst der Feinstaub, der beim Abbau des Kupfermetalls entsteht, gefährliche und teils chronische Erkrankungen wie Asthma, Krebs und Staublunge aus. Auch damit hängt die Umsiedelung der Menschen zusammen, die 2004 von einem Umweltverband durchgesetzt wurde, um das Risiko etwas zu minimieren.