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Geschichte des Tagebau

Soweit man heute weiß, liegt der Ursprung und Beginn der Tagebautechnik darin, dass man begann, bestimmte Rohstoffe in Gelände, welches nie zuvor bearbeitet wurde, also unverritzt war, zu sammeln. Schnell merkte man, dass diese Materialien rasant erschöpft waren, was dazu führte, dass man mit Grabungen an der Erdoberfläche begann. Bergbau um 1880 Es wurde zunächst so vorgegangen, dass man Löcher in der Erde grub, aus denen man mineralische Rohstoffe und Wertmaterialien schöpfte. Die daraus entstandenen Vertiefungen wurden anschließend wieder mit taubem Gestein, welches keinen Nutzen mehr hatte, gefüllt und galt somit als ausgeschöpft. Somit war der Grundstein zum Kuhlenbau gelegt, welcher sich in der Folgezeit immer weiter entwickelte. Bei dieser Art des Abbaus wurde, ähnlich wie schon zuvor, taubes Gestein verwendet, welches immer wieder jeweils in die Kuhle des letzten Grabelochs verpflanzt wurde

Jedoch hatte diese Entwicklung damit längst nicht ihren Höhepunkt erlangt. In durch Tätigkeiten im Bergbau entstandene Einbruchtrichter, die man auch Pingen nennt, wurden Rohstoffvorkommen weiter verfolgt und auch das Graben nach eben diesen wurde nicht aufgegeben. Jedoch ging man nun so vor, das entstandene taube Gestein nicht mehr nur zum Füllen zu nutzen. Das minerallose Material wurde nun an Ort und Stelle belassen. Jedoch konnte man bis dato diese Technik nur trocken, das heißt, bis etwa zu Beginn des Grundwasserspiegels anwenden. Durch neuerliche Techniken wie die Nassgewinnung ist dies heute jedoch problemlos möglich.
Der erste kleinere Abbau von Braunkohle begann Anfang des 20. Jahrhunderts im Eschweiler Raum.
Im Jahre 1935 begann dann die richtige Braunkohleförderung unter erstmaligem Einsatz eines Schaufelradbaggers. Der Tagebau Zukunft um 1912Die damals in Mitteldeutschland geförderte Braunkohle war als Rohstoff zur Herstellung künstlicher Treibstoffe für Flugzeuge und Panzer ein unverzichtbarer Rohstoff für das Kriegsgeschehen. Nachdem viele zahlreiche Arbeiter zur Wehrmacht einberufen wurden, machten sich die großen Mächte die Zwangsarbeiter zu Nutze und zwangen sie im Tagebau zu arbeiten um den großen Bedarf an Braunkohle befriedigen zu können. Während des Zweiten Weltkrieges kam der Tagebau kurzzeitig zum Erliegen.