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Vom Tagebau zerstörte Landschaften und devastierte Orte.


Volksinitiative

Keine neuen Tagebaue - für eine zukunftsfähige Energiepolitik


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Petition: Energiewirtschaft - Keine Neuausweisung von Braunkohletagebauen, keine Genehmigungen für neue Braunkohlenkraftwerke vom 05.03.2010



Kontra Tagebau

Nachteile des Tagebaus, die insbesondere durch den Abbau der Braunkohle entstehen, gibt es zuhauf. Sie werden von allen Seiten kritisch betrachtet, jedoch ist die Gewinnung noch immer zu profitabel, um sie aufzugeben. Besonders, wenn der Abbau schon lange Jahre andauert oder großflächig betrieben wird, kommt es zu Zerstörung oder starker Veränderung der Landschaft. Einige wesentliche Nachteile des Tagebaus sind zum Beispiel die Senkung des Grundwasserspiegels und die notwendige Umsiedlung der Dörfer und Siedlungen in die Nähe des Tagebaus.

Protestschild in Holzweiler

Das Deckgebirge, welches sich über dem Rohstoff befindet, wird immens abgetragen, was in den meisten Fällen auch dazu führt, dass der Grundwasserspiegel massiv abgesenkt wird. Dies wirkt sich stark und unwiederbringlich auf die Umgebung aus. Diese Devastierung führt letztlich dazu, dass das Erdreich einsackt und Umsiedelungen der Bewohner notwendig werden.
Hier liegen auch die Gründe dafür, warum sich seit einiger Zeit gewisse Volksinitiativen dafür engagieren, dass keine weiteren Tagebaue in Deutschland entstehen. Es wird von diesen Bürgergruppen davon ausgegangen, dass der Tagebau keine Zukunft hat und damit folgende Umsiedlungen unnötige Übel sind, die verhindert werden können.

Durch BUND besetzte Otzenrather Obstwiese

Jedoch gehen nicht nur Bürger, sondern auch Umweltverbände beim Thema Tagebau auf die Barrikaden. Es wird argumentiert, dass der Abbau von Braunkohle im Rahmen eines Tagebaus die Zeichen der Zeit verpasst und nicht zu den klima- und umweltschonenden Energiegewinnungstechniken zählt. Auch hier wird das Ziel verfolgt, die deutschen Tagebaue Stück für Stück zu schließen.